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Welches Kaminholz brennt am längsten?

Eiche, Buche oder Birke? Welches Sorte Kaminholz die richtige für Sie ist, entscheidet sich anhand von Brennwert, Harzgehalt und anderen Faktoren. Erfahren Sie hier mehr darüber, welche Holzsorten am besten brennen, woraus sich der Brennwert berechnet und wie Sie die Brenndauer des Kaminfeuers verlängern können.

 

INHALTSVERZEICHNIS
1. Brennwert und andere Einheiten: So erkennen Sie, welches Kaminholz am längsten brennt
2. Kaminholz: Welche Holzart brennt am besten?
3. Tipps und Tricks: So brennt das Kaminholz am längsten
4. Woher kommt das Kaminholz?

 

Brennwert und andere Einheiten: So erkennen Sie, welches Kaminholz am längsten brennt 

Holz wird in schwere und leichte Arten unterschieden. Leichte Holzarten wie Fichte, Linde oder Pappel lassen sich einfacher anzünden, verbrennen aber schneller als schwere Holzarten. Daher sind diese Hölzer auch als Anzünderholz beliebt. Schwere Holzarten wie Buche, Eiche und Esche sind zum Teil schwieriger zu entzünden, brennen aber länger und geben zudem länger Wärme ab. Sie besitzen einen höheren Brennwert:

Brennwert

Der Brennwert gibt an, wie viel Energie durch die Verbrennung aus dem Holz freigesetzt wird. Ein hoher Brennwert bedeutet, dass das Kaminholz lange brennt und Sie selten Holzscheite nachlegen müssen.

Der Brennwert wird durch den Energiegehalt pro Raummeter (rm) angegeben:

Energiegehalt:

Der Energiegehalt wird für gewöhnlich in Kilowattstunden (kWh) gemessen. Er bezeichnet die Menge an Energie, die bei einer Leistung von einem Kilowatt pro Stunde produziert wird.

Raummeter

Die Abkürzung „rm“ steht für Raummeter, ein häufig verwendetes Handelsmaß für Kaminholz. Ein Raummeter ist ein Quader von Rundhölzern, der jeweils einen Meter in der Höhe, Länge und Breite misst.

Ein Brennwert von 2.100 kWh/rm bedeutet also, dass ein Raummeter der Holzart in einer Stunde 2.100 kWh produziert – eine hervorragende Leistung.  

 

Kaminholz: Welche Holzart brennt am besten?

Welches Kaminholz das richtige für Sie ist, hängt von vielen Faktoren ab. Neben dem Brennwert spielen auch Harzgehalt und Geruch eine Rolle. Wir stellen Ihnen hier vier der beliebtesten Holzarten für den Kamin vor. 

Buche

Brennwert: 2.100 kWh/rm

Die Rotbuche ist in Deutschland weitverbreitet. Genau genommen ist sie sogar der häufigste Baum in deutschen Wäldern. Es verwundert daher nicht, dass Buche ein sehr beliebtes Kaminholz ist. Zudem ist Buchenholz eine Holzart mit sehr hohem Brennwert, benötigt aber eine lange Lagerung, um vollkommen zu trocknen. 

Buchenholz ist zudem frei von Harz – ein toller Vorteil, wenn es als Brennholz verwendet wird: Das Holz verbrennt dadurch sehr leise, denn die Flammen knacken nicht. Funkenflug entsteht ebenfalls nicht. Die Holzscheite glühen sehr lange und geben dadurch auch kontinuierlich Wärme ab

 

Eiche

Brennwert: 2.100 kWh/rm

Wie das Buchenholz besitzt auch Eichenholz mit 2.100 kWh/rm einen sehr hohen Brennwert. Eiche verbrennt zudem sehr langsam und mit starker Hitze. Durch einen relativ großen Anteil an Gerbsäure entwickelt sich beim Verbrennen jedoch ein etwas spezieller Geruch.

Aufgrund des hohen Brennwerts ist für viele Kaminbesitzer Buchen- und Eichenholz das richtige Kaminholz. Doch nicht nur die Frage, welches Kaminholz am längsten brennt, kann die Kaufentscheidung beeinflussen. Leichtere Holzsorten wie Birke und Kiefer gleichen ihren geringeren Brennwert häufig mit einem angenehmen Duft aus.

 

Birke

Brennwert: 1.900 kWh/rm

Birke ist ein beliebtes, recht hartes Brennholz, das einen guten Brennwert besitzt. Da Birkenholz gegenüber Feuchtigkeit unempfindlich ist, gestaltet sich die Lagerung einfach. Die Holzsorte verbrennt mit einer bläulichen Flamme und verströmt dabei einen wohligen Duft, der auf die natürlichen ätherischen Öle zurückzuführen ist. Beim Verbrennen entsteht kaum Funkenschlag.

Ein zusätzlicher Pluspunkt ergibt sich daraus, dass Sie die Birkenrinde einfach vom Scheit abziehen und zum Anzünden verwenden können.

 

Kiefer

Brennwert: 1.700 kWh/rm

Kiefer ist ein leichtes Holz. Es verbrennt schnell und entwickelt dabei eine große Hitze. Im Gegensatz zu Eichen- und Buchenholz hält die Glut – und damit auch die Wärme – nicht lang. In der Folge müssen Sie häufig Holz nachlegen. 

Im Wettbewerb, welches Kaminholz am längsten brennt, hat das Kiefernholz die Nase also nicht vorn. Dafür kann es aber mit einem angenehmen, harzigen Duft punkten. Durch den Harzgehalt knistert und knackt das Feuer, was für viele die besondere Gemütlichkeit eines Kaminfeuers ausmacht. 

Tipp: Für einen offenen Kamin sind Buche und Eiche das richtige Kaminholz. Beide Holzarten besitzen nur wenig Harz, wodurch sich die Gefahr eines Funkenschlags deutlich verringert. 

 

Tipps und Tricks: So brennt das Kaminholz am längsten

Nicht nur die Holzart, sondern auch Lagerung und Anfeuern beeinflussen, welches Kaminholz am längsten brennt. 

 

Holz richtig lagern

Das Holz muss gut abgelagert sein, bevor Sie es im Kamin verbrennen. Im Durchschnitt beträgt die Lagerung zwei bis drei Jahre. Bei einer kürzeren Lagerung verbleibt mehr Restfeuchtigkeit im Holz. Dadurch raucht es stark bei der Verbrennung. Feuchtes Holz besitzt zudem einen schlechteren Brennwert. Lagern Sie das Holz allerdings auch nicht zu lange: Zu trockenes, überlagertes Holz verliert an Brennwert. Es gilt:

  • Lagern Sie das Holz trocken und luftig.
  • Lagern Sie es nicht zu kurz und nicht zu lange.

Als Orientierung für den perfekten Zeitpunkt zum Verbrennen dient die Restfeuchtigkeit. Gutes Brennholz verfügt über eine Restfeuchtigkeit von maximal 20 Prozent. Wir messen den Wert unseres Brennholzes im Kern des Holzscheits, sodass wir Ihnen kammergetrocknetes Kaminholz verkaufen können.

 

Holz richtig schichten, anzünden und nachlegen 

Entscheidend für die Brenndauer sind auch das richtige Schichten, Anzünden und Nachlegen im Kamin:

  1. Schichten: Legen Sie je nach Größe des Kamins zwei bis vier Holzscheite nebeneinander auf den Boden des Kamins, darüber quer ein oder zwei weitere Lagen.
  2. Anzünden: Entzünden Sie das Feuer von oben: ein Anzünder obenauf, daneben ein paar Scheite Anzündholz.
  3. Nachlegen: Lassen Sie das Feuer soweit herunterbrennen, dass nur noch Glut vorhanden ist. Schieben Sie dann die Glut zusammen und legen Sie neue Scheite nach.

Durch das richtige Nachlegen nutzen Sie die Brenndauer optimal aus. Kaminholzarten wie Buche oder Eiche brennen am längsten, müssen also auch weniger häufig nachgelegt werden. In unserem Ratgeber zum richtigen Feuermachen erhalten Sie viele weitere nützliche Tipps. Anzündhilfen finden Sie zudem in unserem Zubehör.

 

Woher kommt das Kaminholz?

Wer sich für einen Kamin entscheidet, sucht in der Regel nicht nur nach einer günstigen, sondern auch nach einer klimafreundlichen, nachhaltigen Art zu heizen. Für uns steht daher nicht nur die Frage „Welches Kaminholz brennt am längsten und besten?“ im Vordergrund. Stattdessen beschäftigt uns auch die Frage „Woher kommt das Kaminholz?“. Wir bieten Ihnen im Onlineshop von Holzbrx daher Brennholz aus ökologischer Gewinnung an, das möglichst aus unserer Region stammt. 

Unseren Fokus legen wir dabei auf die Holzsorten Eiche, Buche und Birke, die in Wäldern in ganz Deutschland heimisch sind. Bitte beachten Sie dabei, dass sich der Preis für Brennholz je nach Region und Saison unterscheiden kann.

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