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Heizwert oder Brennwert bei Holzbriketts und Brennholz

Bei der energetischen Betrachtung von Holzbriketts unterscheidet man zwischen dem Brennwert und dem Heizwert.

Definition von Heizwert und Brennwert

Der Brennwert gibt an, wie viel Wärme bei vollständiger Verbrennung des Brennstoffs frei wird – einschließlich der Wärme, die im Wasserdampf der Abgase als Verdampfungs- bzw. Kondensationswärme gebunden ist. Unter dem Brennwert eines Holzbriketts wird also die Summe der Wärmeenergie verstanden. Die Heizwert-Angaben bei Holzbriketts dagegen berücksichtigt diese versteckte Wärme nicht, sondern nur den Energiegehalt, der nach Abzug der Verdampfungswärme bleibt.

Verwendung im Alltag

Bei der traditionellen Definition der Energieeffizienz von Heizungsanlagen wird der Heizwert (Hi) als Bezugsgröße verwendet. Da es jedoch immer mehr Heizungsanlagen auf dem Markt gibt, die effektiv die Verdampfungswärme nutzen können, ist zunehmend der Brennwert als Referenz von Bedeutung. Bei Feuerungsanlagen für regenerative Brennstoffe wie Holzbriketts, Brennholz oder Holzpellets, ist dies in der Regel nicht der Fall, denn bei einem Festbrennstoffkessel für Holz ist die effektive Nutzung der Verdampfungsenergie bisher unbeachtet. Die Heizwertangaben bei Holzbirketts, Holzpellets und Brennholz, entsprechen daher immer dem tatsächlichen, oberen Heizwert und nicht dem Brennwert.

schwankende Heizwertangaben bei Brennstoffen

Wussten Sie, dass absolut trockene Fichte mit ca. 5,2kWh/kg einen um 0,2kWh/kg höheren Heizwert als Buche (5,0kWh/kg) hat? Wenn man das Gewicht von Brennholz betrachtet, schlagen unsere heimischen Nadelhölzer die Laubholzarten in Sachen Heizwert, denn sie haben einen höheren Lignin- und Harzgehalt. Einen wesentlich gewichtigeren Einfluss auf den Heizwert von Brennholz und Holzbrennstoffen ist der Wassergehalt. Zum Beispiel hat frisches Buchenbrennholz mit einer Restfeuchte (RF) von ca. 50-55% nur einen sehr geringen Heizwert von 2,1kWh/kg. Getrocknetes Brennholz, mit einer absoluten Feuchtigkeit von 18-20%, hat jedoch eine wesentlich höheren Heizwert von 4,2kWh/kg.

Warum gibt es dann Nadelholz zu wesentlich günstigeren Preisen zu kaufen als Laubholz?

Dies liegt an den unterschiedlichen Dichten der Baumarten, die deshalb auch den Namen Weich- oder Hartholz tragen. Ein Raummeter (RM) lufttrockenes Buchenbrennholz wiegt rund 500kg, dagegen bringt 1 Raummeter trockene Fichte nur rund 350kg auf die Waage.

Bei der Heizwertbetrachtung von Holzbriketts ist nicht das Volumen der entscheidende Faktor sondern das Gewicht. Aus harzhaltigen Nadelhölzern hergestellte Holzbriketts haben meist einen leicht höheren Heizwert als Hartholzbriketts, bei Brennholz gelten jedoch Harthölzer wie Buche als Novum. Holzbriketts lassen sich durch die industrielle Herstellung besser miteinander vergleichen, denn die Handelseinheiten sind immer gleich.

Holzbriketts werden im Wesentlichen in ihrem Brennverhalten unterschieden.

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